Aufbau



Die Löcher stehen in erster Linie für den Eingang in James' Unterbewusstsein. Über Löcher hat uns schon Neely's Bar informiert. Je tiefer James springt, desto näher kommt er der Sünde, die in seinem Unterbewusstsein begraben liegt. In anderen Worten: Die Bilder, die sich aus James' Erinnerungen, Gefühlen und Ängsten manifestieren nehmen mit zunehmender Tiefe immer mehr die Gestalt des Mordmomentes an.


Weiterhin kann betrachtet werden, dass das Labyrinth aus mehreren Ebenen aufgebaut ist. Eine ebene wirkt sehr steril und leer, nur Monster füllen die nackten Gänge, die an normale Flure erinnern.



Die andere Ebene besteht aus nacktem Stein, dreckigem Wasser und finsteren Höhlen. Die Ebenen sind durch Leitern miteinander verbunden, wobei anzumerken ist, dass die sterile die obere und die dunkle, dreckige die untere Ebene ist.


Diese beiden Ebenen könnten James' Charakter gut darstellen. Die monotone, eintönige Seite beschreibt die eine Seite. Er war zwar kein schlechter Mensch, aber er hat nicht immer gelächelt (wie Mary Laura mitteilt) und war deshalb vielleicht etwas langweilig. Aber nur nicht mit Henry vergleichen, der ist noch einen Tick in sich gekehrter ^^
Die Abwässer in der unteren Ebene beschreiben schließlich James' dunkle Seite. Ohne diese kann er das Labyrinth nicht überwinden, denn sie führen ihn zur Wahrheit, zur Sünde. Kein Wunder, dass er dort unten im Abwasser Pyramid Head trifft oder die nassen Gänge eine Verbindung zur eingesperrten Maria sind, auf die ich noch zu sprechen kommen werde.

James sucht also im Labyrinth, das so gestrickt ist wie sein Charakter, die Wahrheit über sein Ich.


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